Kasinos in Norwegen

Im Jahr 2010 wendete ein Norweger im Durchschnitt 448$ für Glücksspiele auf und liegt damit auf Rang 8 der weltweiten Statistik für Glücksspielverbreitung. Um dem gefährlichen Suchtmittel Glücksspiel entgegenzuwirken, unterliegt es in Norwegen seit Jahren starken Einschränkungen. Sportwetten, Roulette, Spielautomaten oder auch Lotteriespiele sind illegal, wenn diese nicht von staatlicher Seite angeboten werden. Private Glücksspiele wurden hingegen legalisiert, sofern der Einsatz maximal 10.000 Euro beträgt. Pro Person dürfen zudem nur 1.000 Kronen eingesetzt werden.

Staatliche Glücksspielinstitutionen

Lediglich zwei staatlichen Unternehmen, Norsk Rikstoto und Norsk Tipping AS, ist es von der Glücksspielbehörde erlaubt worden, Glücksspiele um Geld anzubieten. Norsk Tipping AS ist dabei auf Lotteriespiele, Keno, Joker und Sportwetten beschränkt, während Norsk Rikstoto das einzige Unternehmen ist, das auf legalem Weg Wetten auf Tierrennen erlaubt. Allen voran Wetten bei Pferderennen. Fest in der Hand des Staates sind auch die Spielautomaten. Legal spielt nur derjenige, der an staatlichen Maschinen sein Glück versucht. Seit 2007 ist es verboten, private Spielautomaten aufzustellen. Aber auch das Automatenspiel ist weiteren gesetzlichen Restriktionen unterworfen. Damit verhindert wird, dass Leute ihr gesamtes Hab und Gut verspielen, wurde beispielsweise eine personengebundene Spielerkarte für den Einsatz eingeführt. Wem das Glück allerdings nicht Hold ist, der sollte es vielleicht lieber beim Angeln versuchen.

Glücksspielanbieter im Internet

Das Angebot an Online-Glücksspiel-Anbietern wächst beständig. Um auch hier einen Riegel vorzuschieben, wurde in diesem Bereich von der Regierung streng durchgegriffen. Das Norwegische Parlament beschloss im Jahr 2010, Geldtransfers von und zu Konten von Online-Zahlungsanbietern zu unterbinden, in dem Kreditkartenanbieter und andere Zahlungsdienstleister weltweit verweigern müssen, dass ihre Kunden Transkationen zu Glücksspielanbietern durchführen können. Das gilt für on- und offline Spieleanbieter gleichermaßen. Allerdings ist das Gesetz noch nicht verabschiedet und es steht noch in den Sternen, ob es jemals dazu kommen wird.Viele norwegische Glücksspielfans weichen aufgrund der strengen Restriktionen im eigenen Land jedoch auf ausländische Online-Kasinos aus, allerdings gibt es auch dort einige Glücksspielseiten, die keine Spieler aus Norwegen akzeptieren. Wenn doch, dann muss man, bevor man um echtes Geld spielen kann, zuerst einmal eine Einzahlung auf sein Spielerkonto machen. Aufgrund des drohenden Verbotes solcher Transaktionen, führen Banken und Kreditoren solche Transaktionen oftmals nicht mehr durch, da sie Angst haben, Schwierigkeiten mit dem Gesetz zu bekommen. Sollen die Banken somit die Möglichkeit, Geld an die Glücksspielseiten zu überweisen, blockieren, gibt es die Möglichkeit einer direkten Abbuchung von der Kredit– oder Debitkarte, um das Online-Kasino-Konto aufzuladen.  Doch Achtung: hierbei kann es einige versteckte Kosten geben, die das Online-Kasino-Spiel am Ende teurer macht, als man angenommen hat. Viele Transaktionen, die an Glücksspielseiten geschickt werden, werden als Vorauszahlungen behandelt und unterliegen somit anderen Bedingungen, als normalen Zahlungen. Wird die Gebühr nicht sofort beglichen, muss man eventuell noch Zinsen zahlen. Man sollte sich also vorher genau durchrechnen, ob sich das Online-Glücksspiel dann noch lohnt und den Aufwand wert ist.